13 Kinder, ein Engel, ein Verein
und 1300 ehemals elternlose Kinder
13 Kinder, ein Engel, ein Verein
und 1300 ehemals elternlose Kinder
Vor vielen Jahren begann ich ein Buch über die Adoptionen meiner Kinder zu schreiben. Manchmal war mein Herz so voller Liebe und auch voller Traurigkeit, dies musste ich einfach meinem Buch anvertrauen.
Wichtig war mir, dass meine Kinder nicht vergessen, welche Schwierigkeiten es galt zu überwinden, bis ich ihre Mutter sein durfte. Sie sollten „schwarz auf weiß“ immer wieder erfahren, dass sie absolute Wunschkinder sind. Sie wissen, dass sie nicht in meinem Bauch gewachsen sind, aber in meinem Herzen. Nicht neun Monate dauerte diese „Schwangerschaft“, manchmal dauerte sie mehrere Jahre.
Kinderlosen Ehepaaren wollte ich durch mein Buch Hoffnung geben, dass irgendwo auf dieser Welt ein Kind auf Eltern wartet. Ich wollte ihnen zeigen, dass sie Wege beschreiten müssen, die recht steinig sein können, aber wer diese Hürde schafft, kommt ans Ziel, wie an meinem Beispiel zu sehen ist.
Ich wollte aber auch aufzeigen, dass ein kleines Baby kein „leeres Blatt“ ist, dass der kleine Mensch schon programmiert ist, mit Anlagen, die gefallen, aber auch nicht gefallen. Ich wollte in meinem Buch aufzeigen, dass auch durch gute Erziehung und viel Liebe es nicht unbedingt ein Happy End geben muss. Adoption, ein Wagnis, ein Abenteuer....
Als die Behörden mir nahe legten, eine Adoptionsvermittlungsstelle zu gründen und viele Menschen durch meine Engagement Eltern wurden, wußte ich warum ich diesen Weg gegangen war.
Viel Fleiss, viel Arbeit und viel Geld waren nötig, um mehr als 1000 Kindern ein zu Hause und mehr als 30 Kindern durch Operationen ein menschenwürdiges Dasein zu geben. Mit Mitarbeitern und Freunden hatte ich das geschafft.
Mein Verein und ich wurden zu gross und zu unbequem. Er musste samt mir weg und regelrecht niedergemacht werden. Eine Anzeige löste die andere ab. Durchsuchungen der Büroräume, der Privaträume etc. erfolgten. Ich hatte das Gefühl, gejagt zu werden wie der Hase vor der Flinte. Bis zum heutigen Tag habe ich es überlebt und ich danke meiner Familie und meinen Freunden.
Über all das werde ich hier in meinem Blog
sehr ausführlich berichten.
Eva Hofer
Ich werde meine Erlebnisse in folgende Kapitel unterteilen und nach und nach in diesem Blog veröffentlichen.
DIE KAPITEL
Wie alles begann
Der erste Kontakt mit dem Jugendamt
Das erste Kind
Die drei nächsten Kinder
Mein krankes Kind
Weitere Kinder
Die Kinder werden größer
Unser kleiner Engel
Bußgeldverfahren
Trennung
Aufbau des Vereins
Ein wunderbarer Verein ist entstanden
Viele Patenschaften
Operation kranker Kinder
Zulassung für Kambodscha
E-mail Korrespondenz zwischen Weitzel (BZAA) und Bach (GZA)
Der „Krieg“ beginnt
Vietnam
Adoptionsvertrag zwischen Deutschland und Vietnam
Weitzel´s Kontakt zum LKA Hamburg
Verdacht der Veruntreuung
R.P.Bach - GZA Hamburg
Verdacht des Kinderhandels
Systematische Vernichtung des Vereins
Adoptiveltern mit gesunden Kindern aus Russland fordern sämtliche Gebühren zurück
Was gut war, wird gut bleiben
„Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.“
Alfred Polgar
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